Остановка в заснеженном лесу. Из Роберта Фроста

Вот и я замахнулась на классику и перевела на русский это «хрестоматийное» стихотворение Фроста:

Хозяин лесов мне, сдается, знаком,
Вдали, в деревушке стоит его дом,
И он не заметит мое промедленье —
Гляжу я, как лес заметает снежком.

Лошадка застыла моя в изумленьи
Привалом в глуши, вдалеке от селенья,
Меж озером льдистым и чащей лесной
Под небом, охваченном черною тенью.

Лошадка тряхнула своей головой,
Бубенчик призывно звенит под дугой,
В ответ только ветер шуршит по сувое,
И хлопьев пушистых спускается рой.

Исполнена темная чаща покоя,
Но слово меня повязало такое,
Что путь мне – верста за верстой, за верстою,
Что путь мне – верста за верстой, за верстою.

Eine andere Woog-Geschichte

Sie ist 91 und sieht wie eine Sultanine mit weißem Haar und blauen Augen aus. Mit sehr blauen Augen, deren Blau noch von dem Blau ihrer blauen kunstseidenen Bluse verstärkt und betont wird. Sie hat einen klaren Blick und einen klaren Verstand.
Vorne oben hat sie kaum noch Zähne, dafür ein gewinnendes Lächeln.
Seit 86 Jahren geht sie jeden Sommer im Woog schwimmen. Ihre Freundinnen scherzen, sie sei mit dem Woog verheiratet.
Sie läuft sehr langsam und stützt sich dabei auf ihren lackierten rötlichen Gehstock aus Holz mit gebogenem schwarzem Knauf. Jeden Tag läuft sie drei Stockwerke ihres Wohnhauses hinunter und hinauf. Zwischendurch muss sie aber Pausen machen.
Sie hat einen großen Bekanntenkreis.
Viele am Woog begrüßen sie und halten mit ihr ein Schwätzchen.
Einmal wurde es ihr im Wasser schwindlig, sie hat sich kaum bewegen können und ist sehr langsam an den Rand gedriftet. Am nächsten Tag stellte ihre Hausärztin einen erlittenen Herzinfarkt fest. Sie geht aber trotzdem jeden Tag ins Wasser. Sie hat keine Angst. Nur die Bademeister haben jetzt auf sie eingeredet, vorne in ihrem Sichtbereich zu bleiben, und geben Acht auf sie.
Und sie hat mir eine wahre Geschichte über Riesenfische im Woog erzählt.

Hier die Geschichte:

Vor vielen Jahren lebten im Woog drei riesengroße Fische. Der Älteste von ihnen so groß wie mein ausgestreckter Arm. Zwei Tage hintereinander tauchte der Fisch auf und schwamm um die Beine der Badenden, so wie eine Schmusekatze sich an die Beine des Frauchens schmiegt. Dasselbe passierte auch ihrer Freundin, obwohl sie eine ganz andere Strecke im See schwamm. Am dritten Tag wurden die beiden vom Bademeister mit den Worten begrüßt: „Ich habe eine traurige Nachricht für Sie. Ihr Freund ist tot.“
„Er kam zu uns, um sich von uns zu verabschieden“,- verdutzten ihn die beiden.